PHILIPP FANKHAUSER BAND

„Love Man Riding“

BLUES/R&B/FUNK

Freitag, 10. September, 20:30 Uhr

Freunde des Blues kennen den Sänger, sensationellen Live-Performer und Gitarristen mit der charakteristischen Stimme schon längst. Sein Überflieger-Album „Watching From The Safe Side“ hat die internationale Blues-Szene begeistert und Gold-Status erreicht. Philipp Fankhauser stammt aus Thun in der Schweiz und hat den Blues in den USA gesucht. Er ist ausgewandert und tourte mit der amerikanischen Blueslegende Johnny Copeland von 1993 bis zu Copelands Tod 1997 durch die Vereinigten Staaten. Dann ist Philipp Fankhauser in die Schweiz zurückgekehrt und hat sich als Songwriter und Sänger gefunden. „Love Man Riding“, sein neues und elftes Album, ist die Platte eines Musikers, der eine klare Idee davon hat, was er kann. Und darüber, was das ist, der Blues. Wenn er sie denn je hatte, so haben ihm die Jahre in den USA die allzu romantischen Vorstellungen über den Blues jedenfalls ausgetrieben. Fankhausers Blues ist keiner, der aus der weißen Mittelklasse nach unten, in die Abgründe der afroamerikanischen Geschichte drängt. Dieser Blues ist gefühlt, sehr wohl, doch drängt er aus der Tristesse nach oben – auf die große Bühne. Es ist folglich ein Blues, der nicht dreckig sein will, der vielmehr nach Eleganz und Klasse strebt und musikalischen Glanz versprüht. Hier nun erreicht Fankhauser alles, was man sich wünscht; und wer ihm vorwirft, seine feinen, wohltemperierten Songs spülten den Blues weich, liegt da geradewegs falsch: Er ist damit in die Tradition der wirklich großen Bluessänger eingetreten. Fragen Sie Buddy Guy, B.B. King oder Robert Cray. www.philippfankhauser.com
Line up: Philipp Fankhauser – Gitarre, Gesang; Tosho Yakkatokuo – Schlagzeug, Perkussion; Angus Thomas – Bass; Hendrix Ackle – Hammond B3, Piano; Marco Jencarelli – Gitarre
Detlev Hoegen von CrossCut Records sagte während der MIDEM in Cannes: „Ganz ehrlich, keine Band dieser Stilrichtung hat mich derart überzeugt und berührt seit den frühen Tagen der Robert Cray Band. Philipp ist ein ganz außergewöhnlicher Performer, ein bärenstarker, absolut authentischer Sänger, gefühl- und kraftvoll zugleich. Ganz besonders beeindruckend fand ich seine Art, mit dem Publikum zu kommunizieren und zu spielen.“

 

Eintritt: 17,- €


KURT PALM

„Bad Fucking”

LESUNG

Dienstag, 14. September, 20:00 Uhr

In Bad Fucking braut sich etwas zusammen: Zuerst liegt Vitus Schallmoser (Sonderling) tot in seiner Wohnhöhle. Dann bekommt Camilla Glyck (Bundeskriminalamt) den Auftrag, nach Maria Sperr (Innenministerin) zu suchen, die als Bauunternehmerin in Bad Fucking quasi nebenberuflich ein Asylantenheim errichten lassen wollte. Und während auf dem Sportplatz von Bad Fucking eine Gruppe Cheerleader trainiert, beschließt Jagoda Dragicevic (Putzfrau), Dr. Ulrich (Zahnarzt) wegen eines Nacktfotos zu erpressen. Unterdessen flüchtet in Wien Ludmilla Jesenská (Einbrecherin) vor ihren Verfolgern: Sie hat in Bad Fucking Fotos von geheimnisvollen Höhlenmalereien gemacht ... Das alles (und noch viel mehr) geschieht, während eine Hitzewelle Europa beinahe lahm legt und sich Tausende Aale und ein Mordsunwetter auf Bad Fucking zu bewegen. „Bad Fucking“ ist im Frühjahr 2010 im Residenz Verlag erschienen.
„Es kommt ein jeder hier vor, Rassisten und Ausländerfeinde, Teenager, die Hysterie zu ihrem Lebensmotto gemacht haben, Finanzhaie, korrupte Politiker, alle bekommen hier ihr Fett weg. Bad Fucking ist eine Satire der feinsten Art, eine mit einem gehörigen Schuss  Krimi, vereint mit einer Provinzposse erster Klasse. Kleine, feine Sidesteps erheitern ungemein, die Beschreibungen der einzelnen Personen sind einfach nur genial. Kurt Palm teilt aus, wie man es von ihm gewohnt ist, heiter-böse aber doch mit Charme im Gepäck und man fragt sich, wie viel ist Wahrheit und aus der realen Welt gegriffen  und was ist Palmfiction?“ (Barbaras Buchregal)
„Bad Fucking ist eine herrlich schräge Groteske, mit der sich Kurt Palm in die Liga der Herren Heinrich Steinfest, Stefan Slupetzky und Wolf Haas katapultiert. Ein großes Vergnügen!“ (Lars Schafft)
Kurt Palm, geboren 1955 in Vöcklabruck, Studium der Germanistik und Publizistik in Salzburg. Dr. phil. Seit 1983 als Autor und Regisseur tätig. Schrieb Bücher über Brecht, Stifter, Joyce, Mozart, Fußball und Palmsamstage. Drehte einige Kinofilme und inszenierte zahlreiche Opern und Theaterstücke im In- und Ausland. Kurt Palm lebt in Wien und in Litzlberg am Attersee. www.palmfiction.net

Eintritt: 10,- €


DACIA BRIDGES BAND

„The Lonely Club Of Hearts”
SOUL/ROCK

Freitag, 17. September, 20:30 Uhr

Es gibt eine gute Methode, um die Bühnenpräsenz einer Künstlerin zu erkennen: Lass sie eine Showtreppe hinuntergehen. Wenn Dacia Bridges die Showtreppe herunterschwebt, halten die Menschen den Atem an, weil sie alles hat, was eine großartige Entertainerin ausmacht. Leider haben wir im KiK keine Showtreppe, aber uns geht es ja auch um die Musik und die ist sensationell. Dacia Bridges, 1973 im US-Staat Michigan geboren, begeisterte schon in ganz jungen Jahren ihr Publikum. Den Rhythmus sowie das Gefühl für Performance im Blut, wurde sie Musikerin. Mit ihrem Vater, einem GI, kam Dacia nach Deutschland. Schon bald tourte sie mit Bands wie Limp Bizkit, Disturbed und Die Ärzte, trat bei den Festival-Klassikern Rock im Park und Rock am Ring auf und erzielte international Aufmerksamkeit. In welcher Liga sie als Sängerin zu Hause ist beweist sie mit dem Song „Losing You“, den sie gemeinsam mit Motörhead-Legende Lemmy Klimister aufgenommen hat. Mit komplett neuem Material zurück aus dem Studio, beeindruckt vor allem die Substanz ihrer Songs. Die Band mit der Dacia tourt, ist schlichtweg eine Sensation. Mit Alex Scholpp holte sich Dacia Bridges den wohl besten deutschen Gitarristen an Bord, der an der elektrischen sowie an der akustischen Gitarre Unglaubliches leistet. Scholpp arbeitet weltweit mit dem Megastar Tarja Turunen zusammen und seine Live-Performances sind geprägt von stilsicheren, fantastischen Läufen gepaart mit einer enormen Power. Doug Wimbish zählt ohne Zweifel zu den besten Bassisten der Welt. Auf der Bühne stand er u. a. mit Madonna, Annie Lennox, Mick Jagger, Carlos Santana, Seal, Grandmaster Flash oder Rapper Mos Def. Außerdem ist er fixes Mitglied der Megaband Living Colour. Florian Dauner ist einer der bekanntesten deutschen Schlagzeuger. Er ist festes Bandmitglied bei den Fantastischen Vier, spielte bei De Phazz, Sarah Brightman, Seal oder Paul van Dyk und bietet ein sattes Powerplay – perfekt und technisch auf höchstem Niveau. Das Konzert verspricht eine großartige Show mit einer fantastischen Band. www.daciabridges.com

 

Eintritt: 18,- €


VIOLETTA PARISINI

„Giving You My Heart To Mend“

POWER-POP

Freitag, 24. September, 20:30 Uhr

Österreichische Sängerinnen können auch lachen. Violetta Parisini etwa, Songwriterin in charmanter Pop-Verpackung. Flucht und Suche. Gespickt mit einer Prise Selbstironie. So lässt sich das Debütalbum der Wiener Sängerin Violetta Parisini, studierte Philosophin, vielleicht auf den Punkt bringen. Herausgekommen sind 13 ehrliche, unmittelbare Songwriter-Stücke mit Pop-Appeal, die sich nicht nur um die Liebe drehen, sondern vor allem um die Phasen dazwischen. Ihre Songs sind melodiöse Popsongs mit Anspruch und Soul- und Blues-Grundierung. Alle Stücke sind Herzensangelegenheiten der Sängerin und werden mit der entsprechenden Emotionalität dargebracht. Das Resultat: Pop von internationalem Format. www.violettaparisini.com
Die Band: Violetta Parisini – Vocals, Piano; Florian „Cojo“ Cojocaru – Gitarre, Vocals; Jojo Lackner – Bass; Alexander Pohn – Schlagzeug; Fabian Rucker – Sax, Synthies
Violetta Parisini – die seitdem sie sprechen kann auch singt – entdeckte 2001 den Plattenspieler als Instrument für sich und elektronischen Sound als geeignetes Begleitensemble für ihre Stimme. Seither ist sie zwischen Wien, Berlin und Zürich mit Platten und Mikro unterwegs. Vom Stadtfest in Bratislava bis zur Münchner Clubszene hat sie ihre Stimme über elektronische Beats gelegt und ihre Zuhörer begeistert. In den letzten Jahren wandte sich Violetta dann dem Klavier zu und schrieb Songs, die sie mit ihrem Produzenten Florian Cojocaru fertig dachte und aufnahm. Diese Hinwendung zum Song ausgehend von den Jahren der Improvisation hat nun zu Violetta Parisinis erstem Album geführt. Die Songs bestechen durch ihre, besonders für ein Debut-Album, beeindruckende Reife und zeigen eine große Songwriterin. Violetta Parisinis Stimme ist wandelbar und gleichzeitig unverwechselbar. Die Arrangements spiegeln ihre vielseitigen musikalischen Interessen wider und bilden aus jeder Stilmelange immer etwas völlig Neues. Individualität ist oberstes Gebot. Mit Violetta Parisini hat die österreichische Musikszene eine Vertreterin gefunden, die für Großes bestimmt ist – ihre kosmopolitische Lebensweise bedingt auch ihren internationalen Anspruch. Violetta ist bereits mit ihrer ersten CD in der Kategorie „Pop/Rock“ für den Amadeus Austrian Music Award nominiert.
„Das erste Album von Violetta Parisini zwingt Liebhaber unkonventioneller Popmusik in Kombination mit einer emotionsgeladenen Stimme und diversen Einflüssen aus Soul, Rock und Balladen in die Knie und stellt potenzielle Suchtgefahr für ebensolche dar.“ (Kulturwoche.at)

Eintritt: 15,- €


SILVANA STEINBACHER

„Zaungast – 27 Begegnungen mit oö. AutorInnen“

LESUNG

Dienstag, 28. September, 20:00 Uhr

Wie entsteht ein Text, eine Geschichte, ein Roman, auf welche Weise finden und bauen Autorinnen und Autoren ihre Figuren? Wie entwickelt sich die Arbeit am Gedicht, wie die Arbeit an Prosatexten? Zwei Jahre lang hat Silvana Steinbacher zeitweise das Mikrophon gegen den Notizblock getauscht und sich in die Rolle eines „Zaungasts“ begeben, lange Gespräche mit oberösterreichischen Schriftstellerinnen und Schriftstellern über Textentstehung und Weltsicht geführt. Die Porträts zeigen die Vielfalt heutigen Schreibens, suchen nach unterschiedlichen Zugängen und Arbeitsweisen und lassen arrivierte Schriftsteller ebenso zu Wort kommen wie solche, die es erst zu entdecken gilt: 27 Begegnungen als anregende Einführung in den Literaturkosmos Oberösterreich – Autorinnen und Autoren zwischen Japan und Linz, Wien und Wels, Pichl und Berlin.
„Diese Portraits sind liebevoll, auch humorvoll. Man hat das Gefühl, dass die Autoren, genauso wie man sie kennt vor einem stehen, also ganz in ihrer Eigenart.“ (Anna Mitgutsch)

Ebenfalls mit dabei, Rene Bauer, einer der porträtierten Schriftsteller von Silvana Steinbacher. Bauer wurde 1978 in Linz geboren. Er schreibt Lyrik, Prosa und theatralische Szenen. Regelmäßige Teilnahme an Poetry Slams seit 2005.

Silvana Steinbacher, ORF-Kulturredakteurin, geboren 1957 in Turin, aufgewachsen in Italien und Salzburg, lebt in Linz. Nach Absolvierung eines Schauspielstudiums in Wien begann ihre Tätigkeit als Redakteurin im ORF Salzburg und seit 1993 in Linz. Zahlreiche Literatur-Features in Ö1, Moderatorin von Literatur-Veranstaltungen. 1993-2001 Konzept und Moderation der monatlichen Reihe „Außenseiter“ im Literaturhaus Salzburg (parallel dazu 1995-98 im Wiener Literaturhaus). Seit 1998 Mitglied zahlreicher Literaturjurien (Floriana; Buch.preis; Marianne von Willemer-Preis; Bühnenkunstpreis des Landes OÖ; Kunstförderungspreis der Stadt Linz; „Die Rampe“; „Facetten“). Buchpublikationen: „Georg Hamminger – ein Mörder und seine Zeit“, 1993; „Abgestempelt – Fremdsein in Österreich“, 1997

Eintritt: 8,- €